was wir wollen/was bisher geschah/was geschehen soll

Pankow liest! will Kindern Lust aufs Lesen machen – genau wie Eltern und Lehren.

Wir sind ein Berliner Verein zur Förderung der Lesefreude. Vorlesen war gestern. Heute ist Lesebaum, Lesenacht, Leserolle, Lesezirkel, Lesekonferenz, Lesekoffer… Unser Ziel ist es, Lehrern und Eltern zu zeigen, wie spannend die neuen Lesestrategien sind. Damit diese Gruppen endlich noch besser und fröhlicher zusammenarbeiten.

Pankow liest! ist offen für alle Eltern. Es gibt 1.000 tolle Beispiele aus Schulen – die noch lange nicht alle kennen.

Pankow liest! sucht engagierte Eltern. Und wir freuen uns über Partnerinitiativen in den anderen Bezirken. Machen Sie mit. Mailkontakt „pankowliest@online.ms“

Pankow liest! ist im Bezirkselternausschuss Pankow entstanden, als dort die verheerenden Ergebnisse Berlins bei der Grundschullesestudie Iglu besprochen wurden. In keinem Bundesland gibt es bereits mit zehn Jahren so viele Risikoschüler wie in Berlin. Knapp 25 Prozent der Berliner Kids können kaum lesen. In der Debatte zeigte sich: Viele Eltern wissen nicht, wie wichtig Leseförderung zuhause ist – und welche neuen Methoden es gibt. Aber auch viele Schulen haben noch nicht verstanden, dass es inzwischen 5 vor 12 ist.

Pankow liest! will am Beispiel der Inititaive „Thüringen liest“ dem Iglusieger nacheifern. Wir wollen als Eltern den Kontakt zu den Schulen verbessern helfen. Wir wollen Leseveranstaltungen ermöglichen. Im Herbst soll eine Lesemesse den Auftakt der inhaltlichen Arbeit bilden.

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Lesefreude gegen Beziehungskrise

Pankow liest! ist eine Initiative Berliner Eltern, um die neue Lust am Lesen gegen den Pisaschock zu setzen.

Kulturbrauerei, Soda Salon, 17. Juni, 19 Uhr, Eintritt frei

Wir beginnen unser öffentliches Leben am 17. Juni in der Kulturbrauerei. Um 19 Uhr treffen sich im SodaSalon Eltern, Lehrer, Beamte, Schriftsteller, Erzähler und viele andere. Sie wollen mit uns darüber sprechen, was Leseförderung heute bedeutet. Und wie man es Lehrern und Eltern leicht machen kann, den Spaß am Lesen zu finden.

Es nehmen teil:

Andreas Steinhöfel (Kinderbuchautor), Irene Hoppe (Lehrerin der Grips Grundschule), Miriam G. Möllers (Projektmanagerin Internationale Kinder- und Jugzendliteratur), Özcan Mutlu (Grüne, Bildungspolitischer Srecher), Ina Taege (Kinder- und Jugendbibliotheken Berlin) und vielen Fish-Bowl-Gästen. Moderation Sarah Wildeisen (Literaturkorrespondentin von Pankow liest!) und Oliver Spatz (freier Regisseur)

Ist Berlin bald eine Stadt der Analphabeten? Wer liest eigentlich noch ihre Bücher? Wie geht es Ihnen damit, dass ein Viertel der 10-jährigen fürs Lesen praktisch verloren ist? Wieso sparen wir uns den Ballast der Bibliotheken nicht? Brauchen wir ein Amt für Leseförderung? Ist Pankow liest! eine elitäre Marotte der Prenzelberger Prosecco-Eltern?

Das Podium wird als Fishbowl gestaltet. Die Teilnehmer haben Gelegenheit sich aufs Podium zu setzen, um mit den Experten zu diskutieren.

Kommt alle! Schluss mit dem Schulfrust!

Lesen hilft. Nicht nur gegen Langeweile und Unbildung. Es hilft, die Lücke zwischen Eltern und Lehrern zu schließen. Beim Lesen lernen sind Eltern und Lehrer aufeinander angewiesen. Weil der eine die Voraussetzungen nicht schaffen kann, welche die Kinder mit in den Unterricht bringen. Weil dem anderen die Zeit und das Wissen fehlt, zu üben.

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