Spannung


Alles, was mit Kindern zu tun hat, soll möglichst billig und aus reiner Menschenliebe angeboten werden. Das sagt der Autor Andreas Steinhöfel, der in dieser Woche den Katholischen Kinder- und Jugendbuchpreis bekommt.

VON SARAH WILDEISEN (das ganze Interview auf taz.de)

Pankow liest: Herr Steinhöfel, Wie reagieren Lehrer auf ihre Bücher?

Mich hat mal eine Lehrerin kritisiert, „Paul Vier und die Schröders“ sei nicht zur Schullektüre geeignet. Ich habe das Buch auch gar nicht als Schullektüre geschrieben. Erwachsene benutzen und instrumentalisieren Kinderliteratur oft. Bei Lesungen abends, wenn nur Erwachsene da sind, kommt immer die Frage: Warum schreiben sie Kinder- und Jugendbücher? Die erwartete Antwort ist: Damit aus unserer Welt ein besserer Ort wird. Wenn ich aber sage, weil ich damit meine Kohle verdiene, wollen das die Leute nicht hören. (mehr …)

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Was spielendes Erzählen mit Lesen zu tun hat

VON CHRISTIAN FÜLLER

Gerade haben Engin und sein Nebenmann noch gebalgt. Die Frage von vorne, um was es denn letzte Woche in dem russischen Märchen gegangen war, hat die Burschen wenig interessiert. Sie necken und schubsen sich gegenseitig. Schon sind sie beide vom Sitzmöbel auf den Boden gerutscht. Konzentration sieht anders aus.

Plötzlich sind alle mucksmäuschenstill (mehr …)